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Katzenfutter ohne Getreide – ein wichtiges Merkmal für Qualität

Katzenfutter ohne Getreide

Katzen sind Karnivoren, also Fleischfresser. Ihre hauptsächliche Ernährung, wenn sie sich in freier Wildbahn bewegen, besteht aus Vögeln, Mäusen und anderen kleinen Nagern. Dadurch nehmen sie auch pflanzliche Bestandteile zu sich, wie etwa Beeren, Samen oder anderes Getreide.

Warum braucht es also getreidefreies Katzenfutter für eine artgerechte Ernährung?

Katze schaut aus dem Fenster

Zunächst einmal ist es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu bekommen, wie die Nahrungskette aufgebaut ist. Jedes Tier braucht Eiweiße und die damit verbundenen Proteine. Aber gleichzeitig erhält es auch jedes Lebewesen durch eine andere Quelle. So jagen Hamster und Mäuse oft Insekten, wie Würmer und Heuschrecken, um zu dem für sie notwendigen Eiweiß zu gelangen. Aber sie brauchen auch viele wichtige Mineralstoffe, die sie über Pflanzen, Früchte und Körner erhalten. In ihrem Organismus enthalten wurden sie für den nächsten Fressfeind und damit eben die Katzen bereits weitestgehend verarbeitet.

Unsere neugierigen Samtpfoten nehmen damit die in Getreide & Co enthaltenen Mineralstoffe auf, ohne sie selbst zuvor aufspalten zu müssen. Können sie auch gar nicht. Sämtliche pflanzlichen Zutaten sind für die kleinen Raubtiere unverdaulich. Und an diesem Punkt kommt getreidefreies Katzenfutter ins Spiel.

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Aminosäuren sind das Wichtige

Im Hauptnahrungsmittel Fleisch befinden sich die essentiellen Aminosäuren, die nach dem Konsumieren von der Darmwand des Tieres aufgenommen werden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie ursprünglich pflanzlich (und damit vom Beutetier verspeist) oder direkt über das Fleisch in den Organismus der Katze gelangen. Ihr Stoffwechsel braucht den Zusatzstoff, wie er zu ihm gelangt, ist völlig nebensächlich.

Im Umkehrschluss sollte es also möglich sein, dass die Katze selbst ein paar Weizenkörner zu sich nimmt, etwa bei veganer Ernährung. Oder? Falsch! Vegane Ernährung ist für Katzen höchstgefährlich und daher nicht minder verwerflich. Nach wie vor handelt es sich bei den Tieren um Karnivoren. Es liegt in ihrer Natur, dass sie Fleisch brauchen!

Katze vorm Futternapf

In ihrem Körper fehlen jegliche Enzyme, die dafür nötig wären, um Früchte, Gemüse und Getreide aufzuspalten und sie damit zu verwerten. Stattdessen nimmt sie der Körper in seinem Verdauungsprozess als Schadstoffe wahr und als solche werden sie gefiltert und wieder ausgeschieden. Auch können nicht alle Kohlenhydrate entsprechend verwertet werden, was sich auf den vergleichsweise kurzen Verdauungstrakt zurückführen lässt. Auch die überschüssigen unter ihnen werden daher als Schadstoffe wahrgenommen und als solche ausgeschieden. Das belastet sämtliche Organe, die an der Ausscheidung mitbeteiligt sind und führt über kurz oder lang zu ernstzunehmenden Krankheiten, wie etwa der allseits bekannten Niereninsuffizienz. Schon seit Jahren gilt sie als eine der häufigsten Todesursachen der kleinen Fellknäuel. Warum also nicht dagegen vorbeugen?

Mythos Verdaulichkeit bei entsprechendem Verfahren – was ist dran?

Immer mehr Futterhersteller werben damit, dass ein nährstoffschonender Garprozess dazu führen kann, dass das Getreide von der Katze zumindest fast vollständig verwertet werden kann. Aber entspricht das wirklich der Wahrheit?

Tatsächlich lässt sich dieser Mythos bestätigen. Durch ein solches Zubereitungsverfahren können dann auch die im Getreide enthaltenen Nährstoffe von der Katze verwendet werden, um Muskeln wie auch Immunsystem langfristig zu stärken. Allerdings liegt hier das Problem an anderer Stelle; Viele Futtermittelhersteller nutzen Getreide nicht zu diesem Zweck, sondern als Füllstoff neben vielen weiteren problematischen Inhaltsstoffen im Katzenfutter. Und diese sind oftmals hoch schädlich und daher strikt in der Ernährung zu meiden.

Darüber hinaus wird das beschriebene Schonverfahren in der Regel meist bei Trockenfutter angewendet. Hierbei handelt es sich um ein Futtermittel, das eine Reihe von groben Problemen vereint:

  • Trockenfutter besitzt kaum Flüssigkeitsanteil.
  • In Verbindung mit Wasser quillt es auf.
  • Es saugt sogar Magensäure in sich auf.
  • Selbst bei fehlenden Nährstoffen bekommt die Katze keinen Hunger, da das Trockenfutter den Magen soweit dehnt, dass kein Hunger aufkommt.
  • Aufgenommene Flüssigkeiten werden nicht zielführend vom Körper verarbeitet, da sie vom Trockenfutter aufgesogen werden. Katzen, die als ursprüngliche Wüstentiere ohnehin weniger trinken, spülen dadurch ihre Nieren nicht mehr gut durch.

Alles in allem birgt das Trockenfutter zwar nicht nur, aber auch eine enorme Gefahr zur Dehydration.

Lässt sich Futtermittelunverträglichkeit auf Getreide im Futter zurückführen?

Zwar gibt es rein aufgrund der Anzahl an Behandlungen auf derartige Allergien einen prominenten Anstieg an Unverträglichkeiten, aber sogenannte harte Zahlen und damit auch Fakten existieren keine. Tatsächlich handelt es sich in der Regel um eine Unverträglichkeit auf einen einzelnen Inhaltsstoff. Während Katzen beispielsweise aufgrund ihrer Genetik keine Glutenunverträglichkeit entwickeln können, gelten sie durchaus als laktoseintolerant. Daher müssen sie auch immer spezielle Katzenmilch erhalten, anstatt die herkömmliche.

Eine richtige Allergie kann letzten Endes nur der Tierarzt feststellen.

Woran sind Unverträglichkeiten und Allergien für den Tierhalter zu erkennen?

Katze liegt am Boden vor der Heizung

Ehe der Tierarzt eine genaue Diagnose stellen kann, ist jede Information wichtig, die Sie ihm geben können. Sämtliche Verhaltensauffälligkeiten könnten den entscheidenden Hinweis darstellen!

Da gibt es zunächst die ganz offensichtlichen Probleme, die sich auf Verdauung und Magenverstimmung zurückführen lassen. Also Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Diese erkennen Sie am einfachsten daran, wenn das Tier eine gekrümmte Haltung einnimmt; auch in der Bewegung; und/oder wenn es besonders aggressiv auf Berührungen im Bauchbereich reagiert. Auch Blähungen können durch falsches Futter entstehen.

Juckreiz und schuppige Haut beginnen sich zu bilden. Das ist vor allem durch den immensen Fellverlust schnell zu erkennen. Denn auch die Haut ist ein wichtiges Organ zum Ausscheiden von Gift- sowie Schadstoffen. Das Fell sitzt locker, die Haare sollen unerwünschte Stoffe aus dem Körper hinaus transportieren. Geben Sie sich niemals damit zufrieden, dass es eine „typische Eigenschaft“ der Katze wäre, wenn sie viel Fell verliert. Es könnte auch am falschen Futter liegen!

Im Übrigen ist Juckreiz dadurch zu erkennen, dass sich das Tier ständig kratzt. Die Haut trägt immense Errötungen davon und gegebenenfalls hat die Katze dadurch schon leichte Verletzungen und Verkrustungen.

Neben Getreide können noch folgende Zutaten eine Unverträglichkeit oder Allergie auslösen: Rindfleisch, Milch(-produkte), Geflügel, Eier, Fisch und Soja(-produkte).

Apathie und Lustlosigkeit sind ein Warnzeichen für falsche Fütterung

Britisch Kurzhaar Katze

Katzen wissen sich gut selbst zu beschäftigen und da sie einen dem des Hundes sehr ähnlichen Verdauungsvorgang besitzen, besteht ihr Alltag nicht nur aus der Ernährung. Anders etwa bei Kaninchen, die einen sogenannten Stopfmagen haben. Mit anderen Worten sind die Tiere für gewöhnlich sehr aktiv. Sie erkunden ihre Gegend, sind lange auf Achse und kommen auch mehrere Stunden lang gut aus, ohne sich permanent nach einer Nahrungsquelle umzusehen.

Wirkt eine Katze nun aber eher apathisch, teilnahms- und lustlos, dann stimmt etwas nicht. In der Regel lässt sich dieses Verhalten auf eine falsche Ernährung zurückführen, da einfach wesentliche Nährstoffe fehlen, die sie zu sich nehmen sollte. Mit anderen Worten bekommt sie nicht die Energie, die sie eigentlich bräuchte. Daher muss auch der Fleischanteil besonders hoch sein, damit das Tier mit allen nötigen Proteinen versorgt wird.

Besondere Vorteile von getreidefreiem Katzenfutter

  • Aufgrund einer kontrollierten Zufuhr von Kohlenhydraten legt die Katze nicht unüblich viel Gewicht zu. Damit behält sie viel einfacher ihr persönliches Idealgewicht.
  • Mit dem einher geht eine höhere Beweglichkeit und eine gute körperliche Fitness. Auch im höheren Alter ist Katze noch sehr junggeblieben und gesund.
  • Die Katze verliert weniger Fell und allgemein wird das Fell glänzender und weicher.
  • Ihre Ausscheidungen entwickeln weniger Geruch.
  • Schwerwiegenden Krankheiten, wie etwa der Niereninsuffizienz, wird von vornherein vorgebeugt.
  • Immunsystem ist stärker und die Katze wird weniger oft Opfer von Krankheiten.

Hier könnte es übrigens ein Missverständnis geben; Zuvor wurde erwähnt, dass bei einer entsprechenden Verarbeitung das Getreide zu einem stärkeren Immunsystem beiträgt. Auch im Fall von getreidefreiem Futter ist das der Fall, da der Körper nicht die ganze Zeit damit beschäftigt ist, gegen Schadstoffe anzukämpfen, die er eigentlich gar nicht zugeführt bräuchte. Organismus und Stoffwechsel können sich dadurch mit anderen Dingen beschäftigen, die viel wichtiger wären. Im Hinblick auf eine neugierige Katze, die gar nicht genug davon bekommen kann, die Welt um sie herum zu entdecken, sollte ganz klar ein starkes Immunsystem die höchste Priorität haben.

Wie erkenne ich getreidefreies Katzenfutter?

Generell befindet sich in Trockenfutter immer ein sehr viel größerer Getreideanteil, als in Feucht- oder Halbfeuchtfutter. Hinzu kommt, dass dann oft gar nicht hochwertiges Getreide verarbeitet wird, sondern meist ein Abfallprodukt, also Mehl und Schalenreste. Dass diese nicht in hochwertigem Katzenfutter enthalten sein sollten, spricht für sich.

Getreide wird in der Regel auch als solches deklariert. Von Weizen über Gerste und Hafer bis hin zu Reis; wer sich unsicher ist, ob eine der Zutaten tatsächlich als Getreide gilt, zieht in so einem Fall einfach das Internet zurate. Aber abseits von den Inhaltsstoffen, die man auch hierzulande als Getreide kennt, wird kaum etwas zum Auffüllen des Futters verwendet.

Doch Achtung! Viele getreidefreie Katzenfutter bekommen trotz allem einen Stärkeanteil hinzugefügt. Hier kommen dann zumeist Kartoffeln oder auch Tapioka zum Einsatz. Auch diese Zutaten sollten möglichst vermieden werden.

Fazit: Was muss man beim Kauf von Katzenfutter ohne Getreide unbedingt beachten?

Um Ihrem Stubentiger eine gesunde und artgerechte Ernährung zu ermöglichen, gibt es ein paar grundlegende Punkte, auf die Sie immer vertrauen können:

  • Getreidefrei bedeutet nicht gleich, dass keine unnötigen Kohlenhydrate im Futter vorhanden sind. Inspizieren Sie genau, welche Zutaten im Futter enthalten sind, um ungewollte Dickmacher zu vermeiden.
  • Nassfutter ist ausdrücklich vorzuziehen.
  • Je genauer die Zusammensetzung aufgelistet ist, umso besser. Allem voran Herstellern mit einer sogenannten offenen (also lückenlosen) Angabe der Inhaltsstoffe sollten Sie Ihr Vertrauen schenken.
  • Ein Fleischanteil von mindestens 80%, bei getreidefreien Sorten sogar von 90% sollte mindestens enthalten sein.

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